326 Läufer erobern den Schwarzwihrberg

326 Läufer erobern den Schwarzwihrberg

Die Skiabteilung des 1. FC Rötz konnte am Sonntag bei besten Laufbedingungen mit 326 Sportlern einen Teilnehmerrekord verzeichnen.

Rekordjagd am Hausberg: 326 Läufer erobern den Rötzer Schwarzwihrberg
Der Rötzer Schwarzwihrberglauf bleibt ein absoluter Publikumsmagnet und sorgt für sportliche Höchstleistungen in der Region. Bei perfekten äußeren Laufbedingungen konnte die Skiabteilung des 1. FC Rötz e.V. am vergangenen Sonntag mit insgesamt 326 Sportlerinnen und Sportlern einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen. Die traditionsreiche Veranstaltung, die seit 2022 fester Bestandteil des Laufcups Cham ist, lockte erneut Laufbegeisterte aller Generationen sowie zahlreiche Zuschauer an das Rötzer Sportgelände.
Hindernisse für die Kleinsten, Hitzeschlacht für die Profis.
Der Renntag startete bereits kurz nach 8 Uhr morgens mit den Bambini- und Schülerläufen. Auf den mit spielerischen Hindernissen, Slalomkurven und Schlupftoren gespickten Kurzstrecken zeigten die Nachwuchsläufer vollen Einsatz und wurden von den Zuschauern lautstark angefeuert. Einige der Nachwuchstalente waren so motiviert, dass sie im Anschluss direkt die 8,5 Kilometer lange Schwarzachtal-Runde absolvierten.

Um 10:45 Uhr fiel schließlich der Startschuss für den anspruchsvollen Hauptlauf über die 12-Kilometer-Trail-Distanz, der den Athleten mit rund 320 Höhenmetern hinauf zum Gipfel des Hausbergs alles abforderte.
David Reichl bleibt der „Kine vom Schwarzwihrberg“
In der Königsdisziplin führte auch in diesem Jahr kein Weg an einem altbekannten Gesicht vorbei: David Reichl (WSV Viechtach) bewies erneut seine Extraklasse am Berg. Mit einer exzellenten Zeit von 42:21 Minuten stürmte er als Gesamtsieger ins Ziel und sicherte sich einmal mehr den Titel als „Kine vom Schwarzwihrberg“.

Besonders spannend gestaltete sich die Wertung in der Herrenklasse 30. Hier lieferten sich die Läufer ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich Christoph Kumschier aus Rhan in hervorragenden 50:58 Minuten knapp vor Matthias Schöberl (51:13 Minuten) von der heimischen Skiabteilung Rötz und Pavel Kouřík (51:45 Minuten) durchsetzte.

Bei den Damen glänzte Thea Gschwendtner (Juniorinnen U20), die mit einer starken Zeit von genau 1:02:00 Stunde die beste Berglaufqualität des Frauenfeldes zeigte. Auf der kürzeren, 8,5 Kilometer langen Schwarzachtalrunde dominierte indes Andreas Hecht (TV Furth im Wald), der nach 33:28 Minuten das Ziel erreichte. Das Starterfeld der Nordic Walker, das über dieselbe Distanz antrat, wurde von Sportphänomen Helmut Schneider mitorganisiert, der mit seinen stolzen 81 Jahren erneut eine vordere Platzierung belegte.
Grenzenlose Begeisterung und Dank an die Helfer
Organisator Thomas Steindl zog bei der abschließenden Siegerehrung ein rundum positives Fazit. Besonders erfreut zeigte er sich über die starke Beteiligung des Nachwuchses sowie den Besuch aus der tschechischen Partnerstadt Díly, deren Sportler in diesem Jahr besonders zahlreich vertreten waren und dem Motto „Sport ohne Grenzen“ Leben einhauchten.

Auch Bürgermeister Gerhard Hofmann zollte den Teilnehmenden großen Respekt. Er betonte, dass jeder, der diese anspruchsvollen Strecken bewältigt und mit einem Lächeln ins Ziel kommt, ein Sieger sei. Ein besonderer Dank der Stadt und des Vereins galt dem engagierten Helfer- und Sponsorenteam, ohne deren ehrenamtlichen Einsatz eine Großveranstaltung dieser Größenordnung nicht durchführbar wäre.

Die kompletten Ergebnislisten aller Altersklassen sind auf der Vereins-Homepage unter fc-roetz.de einsehbar. Die gesammelten Punkte fließen direkt in die Gesamtwertung des Laufcups Cham ein, welcher am 27. September mit dem Chamer Stadtlauf seinen feierlichen Abschluss finden wird.

Quelle:
Mittelbayerische Zeitung
https://www.mittelbayerische.de › Lokales
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